Huawei-Stipendium 2018 verliehen

Drei Studierende erhalten einen kostenlosen ÖJAB-Wohnheimplatz

Zum bereits 7. Mal wurde am 22. November 2018 das Huawei-Stipendium verliehen. Huawei, einer der weltweit führenden Hersteller von Telekommunikationslösungen, und die ÖJAB (Österreichische Jungarbeiterbewegung) unterstützen damit Studierende, die für ihre Ausbildung ihre Heimatregion verlassen müssen.

Deutschland, Georgien, Russland: Aus diesen Ländern kommen heuer die Gewinner/innen des Huawei-Stipendiums. Die österreichweite Initiative von Huawei Austria ermöglicht es jeweils drei Studierenden, ein Jahr lang kostenlos in einem ÖJAB-Haus zu wohnen.
Wer das Stipendium erhalten will, muss allerdings einige Kriterien erfüllen: Neben der Tatsache, dass die Bewerber/innen für ihre Ausbildung ihre Heimatregion verlassen müssen, werden der finanzielle Bedarf, gute Schul- bzw. Studienerfolge sowie die Qualität eines Aufsatzes zu einem vorgegebenen Thema berücksichtigt. Welche drei Kandidatinnen und Kandidaten die Anforderungen am besten erfüllen, entscheidet jeweils eine Experten-Jury.

„Auch in diesem Jahr haben wir eine Vielzahl an Einreichungen erhalten. Das große Interesse am Huawei-Stipendium freut uns sehr, stellt aber unsere Jury vor eine schwierige Aufgabe“, so Pan Yao, CEO Huawei Technologies Austria. „Die diesjährigen Stipendiaten haben uns mit ihrem Engagement, ihren ausgezeichneten Essays zum Thema ,Vorsicht, Smombie!’ und ihren Studienerfolgen überzeugt. Es ist uns ein großes Anliegen, solche motivierten und talentierten jungen Menschen zu unterstützen. Und wir laden österreichische IKT-Talente auch herzlich ein, gemeinsam mit Huawei Austria eine besser vernetzte Welt zu erschließen.“

International besetzte Zeremonie
Das Huwei-Stipendium 2018 geht an die aus Deutschland stammende Valerie Quade (26, Sound Design, FH Joanneum & Kunstuniversität Graz), den Georgier Sandro Kipiani (25, Internationale Wirtschaftsbeziehungen, FH Burgenland) und den erst 18-jährigen Russen Pavel Filippov (Technische Physik, TU Wien).
Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Wiener Musik-Studierendenwohnheim ÖJAB-Haus Johannesgasse überreichten ÖJAB-Geschäftsführerin Dr. Monika Schüssler und Huaweis Vice President Mag. Roman Hoffmann den dreien eine Wohngutschrift im Wert von jeweils 3.000 Euro. 
Ganz im Sinne des Huawei-Mottos „Building a better connected world“ gab Dr. Margareta Grießler-Hermann (stv. Präsidialchefin des Wiener Bürgermeisters und Sinologin) mit ihrem kurzweiligen Vortrag „China – getting closer“ Einblicke in die chinesische Kultur: „Wir müssen China näher kommen. Schließlich ist es längst Teil unseres Alltags – ob bei Bekleidung, Smartphones oder Kulinarik“, so die Expertin, die dort seit 30 Jahren eine zweite Heimat gefunden hat. Neben Unterschieden, die es zu verstehen gilt, sieht sie auch Gemeinsamkeiten, speziell zwischen Wien und Huawei: „Wien ist die älteste Universitätsstadt im deutschsprachigen Raum, mit rund 200.000 Studierenden. Das ist ein Zehntel der Bevölkerung. Für chinesische Dimensionen nicht viel, aber es zeigt den hohen Stellenwert von Studium und Forschung, wie ihn auch Huawei hat. Wir sind froh, Huawei hier in Wien zu haben. Und es ist toll, dass das Unternehmen Studierende unterstützt.“
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch ein multikulturell besetztes Ensemble. Die Gelegenheit zum Austausch bei einem gemütlichen Get-together im Anschluss nutzten Michael Laschan, Susanna Wrana und Thomas Mayr (Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort) uvm.

Neue Perspektiven für junge Talente
Das Huawei-Stipendium ist Teil der langfristigen Bildungsinitiative „Huawei University Austria“ und wird seit 2012 in Kooperation mit der ÖJAB, einer der größten gemeinnützigen Heimträgerorganisationen für junge Menschen in Österreich, vergeben. Der kostenlose Wohnplatz in einem ÖJAB-Haus in Wien, Graz, Salzburg, Eisenstadt, Krems/Donau, Mödling oder Bad Gleichenberg mindert nicht nur die finanzielle Belastung der Stipendiatinnen und Stipendiaten, sondern bietet ihnen auch ein ideales Umfeld für ihre weitere Entwicklung.
„In unseren gemeinnützig geführten Wohnheimen finden junge Menschen seit über 70 Jahren eine leistbare Unterkunft am Ausbildungsort. Sie schließen dort neue Freundschaften und formen ihren weiteren Lebensweg. Internationalität ist uns wichtig: Unsere Bewohnerinnen und Bewohner kommen aus verschiedenen Teilen der Welt und aus unterschiedlichen Lebenssituationen. Auch in der internationalen Bildungsarbeit, Flüchtlingshilfe und Entwicklungszusammenarbeit ist die ÖJAB aktiv. Wir sind sehr froh, dass sich Huawei als weltweit tätiges Unternehmen der sozialen Verantwortung im Bildungsbereich bewusst ist und unsere Studierenden mit Stipendien unterstützt“, sagt ÖJAB-Geschäftsführerin Dr. Monika Schüssler.